PV  ZENTRALVORSTANDS-SITZUNG
17. März  2009

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Geordnete Finanzen sind auch für den Unterverband der Pensionierten (PV) des A und O für eine effiziente Geschäftsbehandlung

Am 17. März 2009 versammelte sich der Zentralvorstand der Pensionierten im Volkshaus in Zürich zu seiner 1. Sitzung im Jahr 2009, erstmals unter Leitung des neuen ZP, Ricardo Loretan.

Die Sitzung hatte vier Schwerpunkte:

1. die finanzielle Lage des Unterverbandes
2. die Nomination von 4 Kollegen zu Handen der DV 2009
3. die neuen Strukturen des SEV
4. die Pensionskasse.

Danben gaben zu reden, das Werbekonzept SEV, der FVP und die Ziele des PV 2009.

Die Finanzen des PV bewegen sich auf einem gefährlichen Weg abwärts. Der Gang muss gestoppt werden. Der ZV hat erfolglos intensiv alle Budgetposten nach Hohlräumen abgeklopft. Es kann nur eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge hel-fen. So beschloss der ZV zu Handen der DV eine Erhöhung der Mitglieder-beiträge um 40 Rappen pro Monat je vollzahlendes Mitglied, mit Abstufungen, wie heute.

Der PV bearbeitet seit geraumer Zeit rechtlich schwierige und (verbands-) poli-tisch brisante Themen. Josef Bühler, Rechtsanwalt und Präsident der Sektion PV-Basel steht dem ZP seit Jahren helfend zur Seite. Diese Hilfe soll legalisiert werden mit einer Anpassung des Geschäftsregelemente PV und der Aufnahme von Josef Bühler in den ZA. Der ZV hat dem im Entwurf vorliegenden 1. Nachtrag zum GR zu Handen der DV zugestimmt.

Neben der Nomination von Josef Bühler in den ZA und Heinz Küpfer (PV-Basel) in die GPK PV werden den Delegierten 2 Mitglieder in den neuen Vorstand SEV zur Wahl vorgeschlagen, nämlich Bernard Demierre, heute 1. Vizepräsident des PV und Vertreter der Romandie sowie Josef Bühler als Stellvertretung. Der ZP PV ist von Amtes Wegen gesetzt.

Die neuen Strukturen des SEV sind nicht in allen Punkten optimal. Den PV stört hauptsächlich die Stimmenverteilung im neuen Vorstand aufgrund der dem SEV abgelieferten Beiträge. Keinem demokratischen Staat auf der ganzen Welt könnte es einfallen, seine Stimm- und Wahlrechte aufgrund des Einkommens und Vermögens seiner Bürger und Bürgerinnen, bzw. deren Steuereinkünften zu verteilen. Der PV wird versuchen, eine Umkehr in diesem Punkt zu erreichen, zumal auch die Begründung, der PV könnte eines Tages die Macht im SEV übernehmen, an den Haaren herbeigezogen ist. Man konsultiere doch mal die Mitgliederstatistik des PV. Es wird rasch ersichtlich, dass der PV sehr viele, sehr betagte Mitglieder hat, die Anzahl der Mitglieder monatlich bedenklich sinkt, hauptsächlich zufolge Todes, und der Nachwuchs spärlich ist. Über alles gesehen aber, steht der PV der Reorganisation positiv gegenüber, zumal auch der neue Verbandspräsident, Giorgio Tuti, dahinter steht.

Die Situation der PK ist nach wie vor schlecht mit einem Deckungsgrad von gerade mal 79.2%. Allerdings ist zu sagen, dass heute rund 77% der PK in einer ähnlich verzwickten Lage sind. Zu verdanken haben wir das einerseits dem Bund, der es bis heute nicht für nötig gehalten hat, seine Schulden der PK-SBB zu bezahlen, andrerseits, wie die übrigen Pensionskassen, den arroganten rücksichtslosen Managern, hauptsächlich im Bankensektor. Der PV hat 3 Stossrichtungen: 1. der Bund finanziert die Kasse endlich aus; 2. Wir verlangen den Teuerungsausgleich von den SBB, gestützt auf ein Versprechen des BR; 3. Wir verbünden uns mit anderen Organisationen von Pensionierten. Zusammen sind die Pensionierten nicht nur eine wirtschaftlich, sondern auch politisch eine gewaltige Macht. Im Moment schläft der Löwe noch. Wir müssen ihn wecken, bevor ein Gesetz steht, das die Pensionierten zur Sanierung ihrer Kassen heranzöge. Dagegen wäre dann in der Schweiz kein Kraut mehr gewachsen.

Der Zentralsekretär: Walter Saxer

  

 
   

 

 

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