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Rund 50
Kolleginnen und Kollegen trafen sich am 20. und 21.10. im Hotel Brenscino
zu einem Bildungskurs und zur Sitzung des Zentralvorstandes PV.
Bildungskurs
Zum aktuellen Thema
„Eine Zukunft ohne Atom- und CO2 -Risiken" konnten
wir Ex-Nationalrat Rudolf Rechsteiner, Ökonom und Energiefachmann, als
Referenten gewinnen. In einem
engagieren Vortrag führte er uns die Gefahren der Atomkraft vor Augen. Der
Unfall von Fukushima habe nun zu einem Umdenken geführt. Deutschland will
ganz aus Atom aussteigen, die Schweiz ebenso. Er wies auf die Nachteile
fossiler Brennstoffe hin. Diese führten zur Klimaerwärmung mit
gravierenden Auswirkungen. Eine Umstellung auf erneuerbare Energien sei
realistisch.
Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme
sind gratis und ohne Abfälle zu haben. Von Windparks im Meer kann, dank
neuer Technik, Gleichstrom fast ohne Verluste über lange Strecken
transportiert werden. Für Engpässe sind
Pumpspeicherwerke da. Die
Einsparmöglichkeit beim Strom ist beachtlich.
Die 2007 eingeführte Einspeisevergütung hat den
Alternativenergien einen gewaltigen Schub verliehen. Unser Gewerbe ist auf
hohem technischem Stand und kann sich nun – nachdem es
von
der Atomlobby bisher gehindert worden war – voll entfalten. Das Referat
führte zu angeregten Diskussionen. Mehr zu erfahren ist in Rechsteiners
neuem Buch „100 Prozent erneuerbar“, das im Februar 2012 erscheinen wird.
Sitzung des Zentralvorstandes PV
Zentralpräsident Ricardo Loretan eröffnete die Sitzung des ZV mit der
Totenehrung. Nachdem wir schon den Hinschied von Sektionspräsident Hans
Beeri zu beklagen hatten, mussten wir nun auch von Barbara Kern,
Sektionspräsidentin von Neuchâtel, Abschied nehmen. Barbara hatte eben
erst mit grossem Elan das Präsidium des PV Neuchâtel angetreten, als sie
an Depressionen erkrankte. Kaum ein Jahr im Amt ist sie nun aus dem Leben
geschieden. Wir bedauern ihren frühen Tod sehr.
Die revidierten Geschäftsreglemente
der
Sektionen Basel und Luzern wurden einstimmig genehmigt. Hans Heule
berichtete über Tariferhöhungen ab nächstem Fahrplanwechsel. Im Hinblick
auf die kommende Sitzung mit dem VöV hatte er in der Arbeitsgruppe FVP
insbesondere die Forderung des PV nach einem Rabatt bei den
Nahverkehrsunternehmungen eingebracht.
Ricardo orientierte über eine Veranstaltung der
Verhandlungsgemeinschaft Bund, wonach diese –
nebst
Forderungen für die Aktiven – vom Bund auch einen Pauschalbetrag von
tausend Franken für die Pensionierten verlangen. Ihnen und uns ist die
Teuerung seit 2004
nie
mehr ausgeglichen worden. Falls dieses Ziel erreicht wird, würde der PV
beim früheren Arbeitgeber das Gleiche verlangen. Zumindest für die
AltrentnerInnen besteht ein Rechtsanspruch auf Gleichbehandlung.
In Sachen Vernetzung mit anderen
Rentnerorganisationen findet demnächst eine weitere Sitzung statt. Es gilt
den Abbau bei PK-Renten und AHV (Mischindex)
zu verhindern. Dies ist auch im
Interesse der heute Aktiven.
Mit
Genugtuung haben wir die Zusage auf volle Unterstützung durch SEV und SGB
zur Kenntnis genommen.
Ricardo lud die Sektionen ein – die Vorlage den
Grundbeitrag SEV um bis zu
5
Franken zu erhöhen –
mit ihrer Mitgliedschaft zu diskutieren.
An der ZV-Sitzung im März 2012 sollen dann die Ergebnisse eingebracht und
diskutiert werden. Anschliessend wird der ZA dem Vorstand SEV über das
Resultat berichten. Das Thema löste Diskussionen aus. Allgemein war man
betroffen über das Vorhaben. Der Tenor war, man solle zuerst interne
Kosten einsparen, bevor man die Mitglieder zur Kasse bittet. Besonders die
Aktiven seien eh schon stark belastet und es könnte viele Austritte geben.
Marie-Thérèse Godel berichtete aus der
Frauenkommission und wies auf 2 Veranstaltungen hin: Veranstaltung für
Männer „Engagiert in Beruf und Familie“ am 24.11. und die Bildungstagung
für Frauen am 25.11.
Neues
aus VASOS und Seniorenrat vernahmen wir von Ernst Widmer.
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BERICHT VASOS
Josef Bühler |
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